27.12.2017 – 7.1.2018
Nachdem wir die Maisfarm verlassen hatten, ging es für uns erst einmal ein kleines Stück weiter nördlich von Sydney, nach Morisset, auf einen Campingplatz. Ursprünglich wollten wir auf einen ganz anderen Campingplatz gehen, allerdings hat dies nicht geklappt und so mussten wir schnell umdisponieren. Der Campingplatz war ganz in Ordnung. Die Toiletten und Duschen waren sauber und man hatte genügend Platz. Das einzig doofe war, dass man nicht direkt in der Nähe vom Zelt einen Wasserhahn hatte. Wir blieben dort drei Nächte. Am letzten Tag haben wir, wie es der Zufall wollte, tatsächlich Valerie, die mit mir auf der ersten Farm war, getroffen. Sie ist in der Zeit von Cairns mit zwei weiteren Freunden die Ostküste entlang herunter gereist.
Am 31.12. sind wir dann abgereist. Unser Plan war, mit dem Auto nach Newcastle zu fahren, dort das Auto am Bahnhof stehen zu lassen und dann mit dem Zug nach Sydney reinfahren um uns dort das große Feuerwerk anzusehen.
In Newcastle selber erwies sich die Parkplatzsuche allerdings als etwas schwer, da überall Baustellen waren und man lauter Umwege fahren musste, nur, um dann festzustellen, dass man da nicht mehr weiter kommt.
Letztendlich haben wir dann einen kostenlosen Parkplatz gefunden. Nachdem wir alle so weit waren, um zum Bahnhof zu laufen, haben wir uns kurzfristig doch noch umentschieden und sind in Newcastle geblieben. Wir waren direkt am Meer an ein paar Felsen und der Strand war auch nicht weit. Am frühen Abend sind wir dann etwas umhergelaufen und haben die schöne Aussicht genossen. Dabei ist mir meine Kappe weggeflogen, die jetzt vermutlich immer noch irgendwo zwischen Steinen und Gestrüpp liegt.


Abends dann haben wir uns mit unserer Picknickdecke in den Park, der sich direkt in unmittelbarer Nähe befand, hingesetzt, Karten gespielt und etwas getrunken. Es waren viele Familien da. Gegen 22 Uhr dann gab es etwas weiter weg ein kleines Feuerwerk und zu unserem Verwundern sind danach alle Familien nach und nach wieder abgereist. Um Null Uhr dann haben nur ein paar wenige Privatpersonen Raketen abgeschossen. Es war also ganz schön ernüchternd. Aber der Abend war trotzdem sehr schön und unvergesslich.
Da wir im Auto geschlafen haben – so viel Platz hatten wir da nicht – waren wir am nächsten Morgen immer noch sehr müde und so beschlossen wir, uns draußen auf unsere Picknickdecke zu legen und dort weiter zu schlafen.

Gegen 9 Uhr beschlossen wir in dem Pool, der direkt im Meer liegt, eine Runde schwimmen zu gehen. Dort war auch schon einiges los als wir ankamen. Das Wasser war sehr kalt und erfrischend, was echt gut tat. Teilweise waren die Wellen, die dort kamen recht stark. Manchmal sogar so stark, dass, wenn man auf einer Steinplatte mit dem Rücken zum Meer saß, die Wellen einen einfach vom Stein runter geschoben haben.

Nachmittags waren wir dann an Nobby‘s Beach, welcher sehr schön war.
Abends dann haben wir beschlossen, uns mit der Picknickdecke und den Schlafsäcken in den Park zu legen und einfach dort im Freien zu schlafen.
Das war ein sehr schöner und unvergesslicher Start ins neue Jahr.
In den nächsten Tagen sind wir immer weiter Richtung Norden gefahren.
Am 4.1. haben wir dann an der Gold Coast einen Freund von uns, Nikola, getroffen und mit ihm den Tag an einem wunderschönen, nicht überfüllten Strand verbracht.

Hier an der Gold Coast ist die Grenze zwischen den zwei Bundesstaaten New South Wales und Queensland. Am einem Punkt kann man sogar auf beiden Bundesstaaten gleichzeitig stehen. Es ist ganz lustig, wie sich die Zeit, wenn man ein paar Schritte weiter geht plötzlich um eine Stunde verändert.
Die Tage danach haben wir in unserem Auto mehr Platz geschafft und uns ein RoofRack gekauft, sodass wir demnächst auch ein paar Sachen auf dem Autodach transportieren können.


