Housekeeping

27.5. – 25.6.2018

Wir kamen an einem Sonntag Mittag bei der Familie an. Ihr Haus lag ländlich in Ecklin South, ca. eine halbe Stunde entfernt von Warrnambool und knapp drei Stunden westlich von Melbourne. Wir wussten noch nicht so viel über sie. Nur, dass Alex, mit der ich geschrieben hatte, ein kleines Kind hat und wir auf zwei Hunde, eine Katze und zwei Pferde aufpassen sollten. Wobei wir bei den Pferden nichts machen mussten. Nur schauen, dass sie noch auf ihrer Weide stehen.

Als wir ankamen war nur Alex mit den Tieren da. Sie kommt ursprünglich aus Deutschland und hat ihre Familie in Deutschland besucht, während wir auf die Tiere aufgepasst haben. Sie war eine super freundliche und junge Mutter. Sie zeigte uns dann alles und wir redeten noch über dies und das.

Die Hunde hießen Arthur, er war noch recht jung und Spin, er war schon älter und gehörte eigentlich Caleb, Alex Freund.

Die Katze hieß Murriel und hatte nur drei Beine – warum, weiß ich leider nicht.

Abends, nachdem sie ihre 3-jährige Tochter Aurelia ins Bett gebracht hatte, machte ihr Freund Caleb Pizza. Er war ebenfalls sehr nett. Aurelia lernten wir erst am nächsten Tag kennen. Sie war sehr aufgeweckt und zeigte uns ganz viele Sachen von ihr.

Am Dienstagmorgen ging es für die drei dann los. Calebs Eltern kamen, um sie zum Flughafen zu fahren. Caleb zeigte mir noch schnell den Weg zum Spazierengehen und erklärte mir, worauf wir achten mussten. Dann fuhren sie los und Marcel und ich blieben mit den Tieren zurück.

Wir machten nicht besonders viel in der Zeit. Die meiste Zeit blieben wir im Haus und beschäftigten uns mit den Hunden. Es hat zu der Zeit auch viel geregnet. Vor allem abends wollten sie immer gestreichelt werden. Dann kamen sie immer zu uns auf die Couch und legten sich neben uns oder einfach auf uns. Die Katze kam dann meistens auch noch dazu. Morgens, wenn wir eigentlich noch schlafen wollten aber vor allem Arthur langweilig war, dann lagen alle drei bei uns im Bett – wir hatten kaum noch Platz – oder aber Arthur beschäftigte sich im Wohnzimmer damit, Papier, Zewa, oder sogar die Schuhe von Marcel oder meine Bürste zu zerfetzen. Aber er verstand auch, wenn etwas, was er gemacht hat nicht in Ordnung war.

An Ausflügen haben wir, bis auf die Einkäufe in Warrnambool nur zwei gemacht. Der erste ging nach Port Fairy, etwa eine Stunde vom Haus entfernt. Dort besuchten wir ein Dachshunderennen. Das war sehr lustig anzuschauen, wie all diese Hunde gegeneinander antraten.

Aber das lustigste Rennen war das letzte, wo alle Hunde jeglicher Rasse mitmachen durften und sobald das Startsignal kam alle wie wild durcheinander in alle Ecken liefen.

Unser zweiter Ausflug ging in den Beech Forest, wo wir einen TreeTopWalk machten. Das heißt, wir waren fast in den Baumkronen zum spazieren.

In der letzten Woche kontaktierte mich Nele, eine Freundin von Alex mit der ich schon davor geschrieben habe, da ich ursprünglich bei ihr WWOOFing machen wollte. Da sie zur Zeit aber keine WWOOFer nahm, vermittelte sie uns an Alex, die nur fünfzehn Minuten von ihr weg wohnte und ich sie währenddessen dann ja besuchen kann und ihr mit den Islandpferden oder den Kindern zu helfen. Am zweiten Tag, den wir bei Alex waren, haben wir Nele auch besucht und sie führte uns etwas herum. In der letzten Woche fragte sie mich dann ob ich nicht Lust hätte, an drei Tagen ihre zwei Kinder zu Babysitten, damit sie etwas Büroarbeit zuhause machen kann. Ich sagte zu. Nelson war drei einhalb Jahre und Ellie elf Monate alt.

Beide waren wirklich süß aber auch anstrengend – vor allem Nelson. Aber alles in allem lief alles super.

Nachdem Alex, Aurelia und Caleb spät abends am Sonntag, den 24.6. ankamen, fuhren Marcel und ich am darauffolgenden Tag wieder zurück Richtung Sydney.

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